Tischtennisball

Tischtennis ist ein Ballsport wie Tennis oder Badminton auch. Dementsprechend geht ohne das eigentliche Spielgerät, nämlich den Tischtennisball, gar nichts. Gerade in den letzten Jahren hat sich der Tischtennisball doch ziemlich verändert. So wurde bis vor einigen Jahren noch mit einem Zelluloidball mit einem Durchmesser von 38 mm gespielt. Im Zuge einer Marketingstrategie des weltweiten Tischtennisverbandes ITTF sollten zur Steigerung der Attraktivität des Sports für den Zuschauer die Ballwechsel auf der Tischtennisplatte etwas verlangsamt werden. Dieses Ziel wurde mit der Einführung des 40 mm-Balls erreicht. Durch die Erweiterung des Ballumfangs fliegt der Ball nicht ganz so schnell, was im Durschschnitt zu längeren Ballwechseln führt.

Grundsätzlich wird zur Herstellung des Tischtennisballs Zelluloid verwendet. Der Ball ist innen hohl und hat wie bereits erwähnt einen Durchmesser von 40 mm. Tischtennisbälle werden in unterschiedlichen Qualitätsstufen hergestellt, welche über die Anzahl der Sterne differenziert werden. Die höhste Qualität mit den geringsten Abweichungen von der vorgegebenen Norm in Gewicht, Härte und Rundung erhält 3 Sterne. Allerdings spielt diese Einteilung in Bälle mit 1, 2 oder 3 Sternen (3 Sterne entsprechen der besten Qualität) heute praktisch kaum noch eine Rolle. Mit der Entscheidung des Deutschen Tischtennisbundes, im Wettkampfbetrieb nur noch Bälle mit 3 Sternen zuzulassen, gibt es außer im Hobbybereich keinen Markt mehr für Bälle der Kategorien mit 1 oder 2 Sternen. Daher gibt es im Grunde nur noch die Bälle der Kategorie 3 Sterne für den Wettkampfbetrieb sowie Trainingsbälle für den Trainingsbetrieb (wie der Name schon sagt).

Im Spielbetrieb sind lediglich Bälle der Farbe mattweiß und mattorange zugelassen. Im Training werden üblicherweise die ebenfalls bereits erwähnten Trainingsbälle verwendet, gerade beim Einsatz im Balleimertraining oder mit dem Trainingsroboter, da hier der Ballverbrauch enorm hoch ist. Anfänger im Tischtennissport verwenden zudem gerne zusätzlich mehrfarbige Bälle, um die Rotation (Spin) des Balles besser erkennen zu können und zu lernen, wie auf die unterschiedlichen Schnittvarianten reagiert werden kann.